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Fragen & Antworten
Auf diesen Seiten finden Sie häufig gestellte Fragen und dazugehörige Antworten zu unserem Bearbeitungszentrum eCAB WorkCenter. Blättern Sie durch alle Fragen und Antworten, oder wählen Sie unter nachfolgenden Kategorien:
Fragen zur technischen Ausstattung
Fragen zur Bearbeitung von Materialien
Fragen zur Software
Fragen zur Wirtschaftlichkeit
Allgemeine Fragen
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F |
Was sind die wesentlichen Unterschiede zwischen eCAB WorkCenter und eCAB ModCenter?
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A |
Beide Maschinen basieren auf den gleichen bewährten Technologien. Das eCAB WorkCenter ist die Standardmaschine für den Schaltschrankbauer, der zerlegbare Schaltschränke bis in den Übermaß-Bereich und Schaltkästen bis zu 1.600 mm x 1.000 mm (H x B) bearbeiten muß. Größere nicht zerlegbare Schaltschränke lassen sich, abgesehen von der i.d.R. demontierbaren Tür, auf dem eCAB WorkCenter nicht bearbeiten. Auf dem eCAB ModCenter hingegen können nicht zerlegbare Schaltschränke bis 2.200 mm allseitig bearbeitet werden. Beide Maschinen weisen hinsichtlich der bearbeitbaren Werkstückmaße weltweit deutliche Alleinstellungsmerkmale auf.
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Welche Werkzeuge befinden sich im Lieferumfang der Maschine?
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Die Maschine wird als Standard mit 12 Werkzeugen geliefert: bspw. 3 Durchgangsbohrer (D4, D4.2, D6 mm), Gewindeformer M4, M5, M6, M8 mit entsprechenden Vorbohrern sowie ein Pulvermetall-Schaftfräser
Benötigen Sie andere Werkzeuge, so liefern wir auch gerne eine andere Werkzeugausstattung.
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F |
12 Werkzeuge sind uns zu wenig. Ist das Werkzeugmagazin erweiterbar?
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A |
Ja, das Werkzeugmagazin ist erweiterbar auf bis zu 18 Werkzeuge. Die Werkzeugaufnahmen sind DIN Ware (SK30 mit geschliffenen Ganzmetall-Spannzangen ER) und über Steinhauer sowie zahllose andere Quellen verfügbar.
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F |
Werden für die einzelnen Werkzeugtypen (Bohrer, Gewindeformer, Gewindeschneider, Fräser, Gravierwerkzeuge) spezifische Werkzeugaufnahmen benötigt?
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A |
Nein. Alle Werkzeugaufnahmen können wahlfrei mit beliebigen Werkzeugen bestückt werden.
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Wozu dient die Zirkularfräsoption?
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A |
Die Zirkularfräsoption dient zur Fertigung großer Gewinde (M12-M63) mit nur einem zusätzlichen Werkzeug, dem Zirkularfräser, z.B. für Verschraubungen. X- und Y-Achse der Maschine beschreiben dabei einen Kreis, während die Z-Achse mit Gewindesteigung in das Werkstück gefahren wird. Ein Zirkularfräswerkzeug schneidet während dieses Vorgangs das Gewinde.
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F |
Welche Vorteile bieten geformte gegenüber geschnittenen Gewinden?
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A |
Der Schaltschrankbau verarbeitet i.d.R. Dünnbleche zwischen 1 und 3 mm Materialstärke. In diesen Dünnblechen endet das Material häufig bereits nach 1,5 Gewindegängen, erreicht also keine hohe Tragfähigkeit. Um diese zu erhöhen kann man Gewinde auch formen, d.h. durch Kompression von Material statt Entfernung (wie beim Gewindeschnitt) für eine um ca. 40% höhere Tragfestigkeit sorgen. Zum Gewindeformen sind wesentlich höhere Kräfte erforderlich als für den Gewindeschnitt. Da die Maschine aber dank ihres 5.5/7.5 kW NC-Motors bei den relevanten Drehzahlen über ein hohes Drehmoment verfügt, können Gewinde bis ca. M12 problemlos geformt werden. Ein angenehmer Nebeneffekt ist, dass ein Gewindeformer etwa die 20-fache Lebensdauer gegenüber einem Gewindeschneider hat. Das geformte Einzelgewinde ist also bei größerer Festigkeit auch wesentlich günstiger in der Herstellung. Selbstverständlich können alternativ auch Gewindeschneider betrieben werden. Auch ein beliebiger Mischbetrieb ist möglich.
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Wie werden die Werkzeuge gewechselt?
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A |
Die Maschine verfügt über ein automatisches Werkzeugwechselsystem mit SK30 Steilkegelaufnahme (Industriestandard nach DIN), welches alle erforderlichen Werkzeuge automatisch einwechselt.
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F |
Werden die Werkzeuge automatisch geschmiert?
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A |
Ja. Das automatische Minimalmengenschmiersystem schmiert Bohrer, Gewindeformer und Fräser mit feinverstäubtem Ölnebel. Das automatische Schmiersystem kann durch den Maschinenbetreiber frei per Software gesteuert werden. Der Schmierstoff ist weder umweltbelastend noch gesundheitsschädlich.
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F |
Verfügt die Maschine über eine Werkzeugbruch- und/oder Verschleißüberwachung?
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A |
Ja, bereits im Standard-Lieferumfang ist eine Bruchüberwachung für die Gewindeformer (als einzig kritischen Werkzeugen) enthalten. Fährt z.B. der Gewindeformer in eine Position ein, in der ein Vorbohrer ein Loch hätte bohren müssen, dies aber aufgrund eines Werkzeugbruchs nicht getan hat, so generiert die Steuerung einen Schleppfehler und unterbricht das Programm umgehend. Nach Werkzeugwechsel kann das Programm an der Unterbrechungsstelle erneut einsetzen. Zusätzlich wird überwacht, ob sich überhaupt ein geeignetes Werkzeug im Werkzeugmagazin befindet.
Optional sind zwei weitere Werkzeugbruchüberwachungssysteme verfügbar:
1) per Staudruckmessung mittels Druckluft. Gegenüber einer optischen Gabellichtschranke ist diese ähnlich preiswerte Lösung unempfindlich gegen Staub und Verschmutzung. Das Einmessen der Werkzeuge erfolgt automatisch.
2) Die optionale Bruch-/Verschleißüberwachung überwacht nicht nur den möglichen Werkzeugbruch aller Werkzeuge, sie überwacht auch deren Verschleiß in Echtzeit auf Basis Energie-, Leistungs- und Abweichungskontrolle. Im Gegensatz zu wenig glaubhaften optischen Überwachungssystemen, die lediglich die Qualität des im Magazin abgelegten Werkzeugs prüfen und zudem bei jedem Werkzeugwechsel eingemessen werden müssen hat unsere Lösung keinerlei Einfluß auf das Werkzeughandling.
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Wie sind die Systemvoraussetzungen für den Betrieb der Software der Maschine?
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A |
Die Siemens SINUMERIC 802D sl hat ein eigenes Betriebssystem, das nicht auf einem OS wie Windows XP aufsetzt; kostenintensive Anpassungen und Ergänzungen der Maschine bei Technologie- und Versionswechsel (Windows 7) oder bei Defekten an Hard- und Software entfallen.
Beckhoff PC-basierte Steuerung: Ein zum Betrieb der Software für die Bearbeitungszentren erforderlicher PC ist in Form eines Industrie PCs im Lieferumfang enthalten. Der PC ist als Montageteil im Schaltschrank montiert und kann somit bei Erfordernis (neues Betriebssystem, neue Software) jederzeit gewechselt oder skaliert werden. Dieser PC läuft unter Windows XP Professional.
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F |
Werden Spezialwerkzeuge benötigt?
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A |
Nein. Alle Werkzeuge sind Standard-Werkzeuge nach DIN, katalogmäßig geführt und über zahlreiche Quellen erhältlich.
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F |
Kann es passieren, daß die Werkzeuge in die Kunststoffbolzen des Werkstückträgers fahren?
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A |
Ja, es handelt sich um Verschleißteile.
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Uns stört der Sicherheitskäfig links und rechts. Können wir die Maschine ohne die Seitenteile beziehen?
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A |
Nein. Die Sicherheitskäfige sind Teil der Maschinensicherheit und Bestandteil der Konformitätserklärung.
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Warum ein Pulvermetall-Schaftfräser und kein Hartmetall-Schaftfräser? |
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A |
Grundsätzlich lassen sich beide Fräsertypen wahlfrei einsetzen. Ein Hartmetall-Schaftfräser erfordert hohe Drehzahlen und vibrationsfreien Betrieb, der ggf. durch aufwändige Werkstückniederhalter erzielt werden muß. Er bietet keine Vorteile hinsichtlich Standzeit und Verarbeitungsgeschwindigkeit.
Die Standzeit eines Pulvermetall-Schaftfräsers (durchschnittlich 65-85 m Frässtrecke pro Fräser) ist bei wesentlich niedrigeren Kosten besser als die eines bruchempfindlichen Hartmetall Schaftfräsers. Die Geräuschemission ist kleiner, der nutzbare Drehzahlbereich ist größer und das Handling ist deutlich einfacher.
Durch konsequenten Einsatz hochwertiger und industriestandardisierter Komponenten (SK30 Steilkegelfutter, CNC Hochfrequenz Spindel) wurden die Rundlaufeigenschaften derart verbessert, daß sogar bei einer verfünffachung der Fräsgeschwindigkeit gegenüber früheren Maschinen die Geräuschemission gesunken ist. Selbst bei einer Schnittgeschwindigkeit in Stahl von 1.700 mm/min können die Bearbeitungszentren unter Einhaltung der Arbeitsstättenrichtlinie ohne persönliche Schutzeinrichtung (PSA) genutzt werden. Vibrationshemmende Werkstückniederhalter sind nicht erforderlich, da auftretende Werkstückvibrationen wegen des hervorragenden Rundlaufs nicht bedenklich sind.
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F |
Gibt es Vorteile eines Fräsers gegenüber einer Presse?
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A |
Ja, speziell bei der Bearbeitung lackierter Teile. Das Ausstanzen führt oft dazu, daß der Lack an den Preßkanten abplatzt. Dies geschieht beim Fräsen nicht. Zusätzlich muss bei Pressen für jede Kontur ein entsprechender Stanzstempel gekauft werden. Das Fräswerkzeug kann jede Schnittkontur realisieren.
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F |
Ist der Eckradius des Fräsers von 3 mm nicht ein Problem bei der Montage von Einbauteilen?
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A |
Nein, fast alle Montageteile lassen sich trotz des Eckradius des Standard-Fräsers problemlos montieren. Sollte doch einmal ein Montageteil nicht in den Ausbruch passen, so können die Eckradien mittels weniger Striche mit einer Feile entfernt werden. Alternativ können die Ecken mit einem Bohrer kleineren Durchmessers vorgebohrt werden oder es kann ein zweiter Fräser mit kleinerem Durchmesser bestückt werden.
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F |
Unterstützen die Maschinen Mehrfräserbetrieb?
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A |
Ja, es können beliebig viele Fräser (18/21) gleicher oder unterschiedlicher Durchmesser bestückt werden. Der Fräser ist, wie alle weiteren Werkzeuge, Teil des normalen Werkzeugwechselzyklus.
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F |
Wird der Fräser nur an einer Stelle abgenutzt?
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A |
Nein. Beim Fräsen verändern wir die Eindringtiefe des Fräser nach jedem bearbeiteten Teilsegment. Auf diese Weise wird er gleichmäßig abgenutzt und erhält eine optimierte Standzeit.
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F |
Benötigt die Maschine einen Druckluftanschluß?
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A |
Ja. Sie benötigt 6-8 bar Druckluft, ca. 300 l/min Ansaugvolumen. Für Werkstätten ohne Druckluftversorgung kann die Maschine mit Kompressor-Option bestellt werden.
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F |
Welchen Einfluß hat die Verfahrgeschwindigkeit auf den Materialdurchsatz?
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A |
Einen geringeren als man erwarten sollte. Das Steinhauer eCAB WorkCenter verfährt mit maximal 60 m/min, also bis zu 6 mal schneller als frühere Systeme. Durch mathematische Verfahren zur Weg-/Streckenoptimierung werden die Werkzeuge optimiert genutzt, also erst gewechselt, wenn alle Arbeitsschritte mit dem entsprechenden Werkzeug abgearbeitet wurden. Zeit ist kein wesentlicher Parameter beim Einsatz eines Vollautomaten - Geräusch und solider Maschinenbau hingegen schon. Die breite Erfahrung bei den Anwendern zeigt, daß das System selbst bei Kunden mit hohem Materialdurchsatz maximal 60-70% der täglichen Arbeitszeit läuft. Eine technisch durchaus realisierbare Erhöhung der Verfahrgeschwindigkeit führt lediglich zu erhöhten Geräuschemissionen, welche arbeitsergonomisch ein großer Nachteil wären, da im Regelfalle in direkter Nähe des Bearbeitungszentrums Schaltschränke mit hoher Konzentration der Mitarbeiter verdrahtet werden müssen.
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F |
Erfolgt die Achspositionierung mittels Zahnstangen und Getriebe oder über Kugelrollspindeln?
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A |
Die Achspositionierung beim eCAB WorkCenter erfolgt über spanresistente Kugelrollspindeln mit angetriebenen Muttern. Denn Späne wandern, zum Beispiel durch Verblasen beim Reinigen der Maschine mit Druckluft. Solange diese aus weichen Materialien, wie z.B. Holz bestehen, ist dies bei einem Zahnstangenantrieb wenig bedenklich, denn das Zahnrad walzt darüber hinweg. Anders bei Metallspänen, die sich in der Zahnstange ablegen und dort, z.B. wegen Schmiermittelresten, kleben bleiben. Wenn das verspannte Getriebe über einen solchen Span fährt, können schwerwiegende Getriebeschäden entstehen.
Der Einsatz von Zahnstangenantrieben ist im soliden Maschinenbau für Metallverarbeitungsmaschinen absolut unüblich. Verfahrwege werden grundsätzlich über Kugelrollspindeln realisiert, die hinsichtlich öladhäsiven Spänen absolut unempfindlich sind.
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F |
Welche CNC Steuerungs- und Antriebstechnik wird im Steinhauer Bearbeitungszentrum eingesetzt?
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A |
Die CNC Steuerungs- und Antriebstechnik sowie die Frequenzumrichter stammen von Beckhoff bzw. SIEMENS und entsprechen allerneusten Standards. Alle aktiven Komponenten sind über EtherCAT (Echtzeit Ethernet) vernetzt und über TwinCAT gesteuert und somit durchgängig fernwartbar. Die CNC Steuerung verarbeitet DIN-Code und verfügt über einen Vollkonturen Bahneditor, der beliebige Kurven fahren kann. Teil des Schaltschranks ist zusätzlich ein leistungsfähiger Beckhoff Industrie-PC unter Windows XP Professional, auf dem die Bedienoberfläche sowie die CAD-Anwendung und der Postprozessor zur automatischen Maschinenprogrammierung laufen.
Die SIEMENS Sinumerik 802D sl hat ein eigenes Betriebssystem, das nicht auf einem OS wie Microsoft Windows XP aufsetzt.
Die von STEINHAUER gewählte Steuerungs- und Antriebskombination ist optimal auf die Mechanik der eCAB Maschinenreihe abgestimmt. Sie gewährleistet hohe Bearbeitungsgeschwindigkeiten bei gleichzeitiger Verringerung der Fertigungstoleranz.
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F |
Wie viele Fertigungsaufträge können in der Steuerung des Bearbeitungszentrums abgelegt werden?
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A |
Die Anzahl der direkt abrufbaren Fertigungsaufträge in der Steuerung ist nur durch die Festplattenkapazität des Industrie-PCs begrenzt. Dies entspricht i.d.R. einigen 10000 Maschinenprogrammen.
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F |
Sind die Maschinen fernwartbar?
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A |
Ja, alle aktiven Komponenten bis hin zur letzten Busklemme sind fernwartbar über das Internet. Der Wartungsprozess verläuft hochgradig verschlüsselt und erfordert lediglich einen IP-Stack auf der Maschine mit Integration in das Unternehmensnetzwerk. Für die Fernwartung benötigen wir lediglich einen Zugang zum Internet über Port 80. Gleichzeitig kann die Fernwartung genutzt werden zur Bedienerführung/Schulung. Das durchgängige Fernwartungskonzept sorgt für eine sehr geringe Cost of Ownership und minimale Stillstandszeiten der Maschine im Wartungsfalle.
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F |
Läßt sich neben Stahl auch Edelstahl und Kunststoff bearbeiten?
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A |
Ja. Bearbeitet werden können faktisch alle spanbaren Materialien, wie Stahl, Edelstahl (V2A, V4A), Aluminium, Kupfer und Kunststoffe (PVC, GFK etc.). Je nach Materialwahl wird automatisch mit unterschiedlichen Werkeugparametern gearbeitet.
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F |
Läßt sich auch Aluminium bearbeiten?
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A |
Es lassen sich sämtliche im Schaltschrankbau oder in der Elektronikfertigung verwendete Aluminiumsorten bearbeiten.
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Können auf der Maschine Kupferstromschienen bearbeitet werden?
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A |
Ja, es können Kupferstromschienen bis zu einer Stärke von 12 mm gebohrt, gewindet und mit bis zu 400 mm/min gefräst werden. Siehe Abbildung
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Wir benutzen in unserer Fertigung auch übergroße Montageplatten, können wir auch diese auf der Maschine bearbeiten?
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A |
Ja, die beiden eCAB WorkCenter erlauben eine Bearbeitung auch übergroßer Montageplatten bis zu einem Maß von 2.400 x 1.650 mm.
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Bis zu welcher Größe lassen sich nicht zerlegbare Gehäuse (z.B. ELDON, HÄWA, Rittal) bearbeiten?
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A |
Die Maschinen erlauben die allseitige Bearbeitung von kompletten Gehäusen bis zu einer Größe von 1.600H x 1.000B. Die frontseitige Tür des Kastens ist i.d.R. demontierbar und kann vorne auf der Maschine bearbeitet werden. Bei kleineren Kästen kann die Tür zur Bearbeitung im Kasten montiert bleiben.
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Wie werden komplette Gehäuse bearbeitet?
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A |
Neben der normalen Werkstückaufnahme für flache Werkstücke, wie z.B. Montageplatten, verfügt die Maschine über eine Tür in der Maschinenfront. Durch Öffnen dieser Tür wird die Maschine zur Kastenbearbeitung umgerüstet. Das Gehäuse wird über eine komfortable Schnellspannvorrichtung pneumatisch auf der Maschine befestigt. Der Tiefenanschlag ist motorisch verfahrbar. Die Kastenöffnung ist bequem von vorne und hinten erreichbar und verfügt über eine niedrige Ladehöhe.
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F |
Können auch Nuten und Gravuren (also nicht durchgängige Ausbrüche) gefräst werden?
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A |
Ja, mit der Gravur-Option können sowohl Nuten gefräst als auch Gravuren aufgebracht werden. Letzteres sogar bei durchgebogenen Werkstücken.
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F |
Wir benötigen mehr als einen Arbeitsplatz. Ist das möglich und was kostet es?
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A |
Es ist problemlos möglich und es kostet Sie fast gar nichts. Die Basis unserer Aufbausoftware ist AutoSketch, eine CAD-Software für ca. 300 €. Mit der Maschine erhalten Sie die erste Lizenz und umfangreiche Symbolbibliotheken dafür. Die Bibliotheken sowie auch den Postprozessor dürfen Sie als Kunde nach Belieben im Hause kopieren, um sie auf weiteren Arbeitsplätzen einzusetzen. Sie müssen also lediglich eine weitere AutoSketch Lizenz erwerben.
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F |
Ist die Software netzwerkfähig?
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A |
AutoSketch muß wie jede andere CAD Software auf dem jeweiligen Arbeitsplatz installiert werden. Die Symbolbibliotheken und die fertigen Zeichnungen können aber selbstverständlich im Netz abgelegt und von mehreren Benutzern gleichzeitig genutzt werden.
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F |
Ist die Anbindung an Kabelkonfektionssysteme möglich?
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A |
Ja. Es stehen zertifizierte Schnittstellen zu den Produkten aller namhafter Hersteller (wie z.B. Eplan Cabinet, Metzner Triathlon, CadCable CabinetLayout sowie H.O.S. ElSchrank) zur Verfügung, welche von beiden Anbietern, also sowohl Steinhauer als auch Kabelkonfektionierer, geprüft sind. Zusätzlich verfügt die Maschine über Schnittstellen zur Kabelkonfektion von Steinhauer (eCAB PWA)
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F |
Müssen Werkzeugradien bei der Zeichnungserstellung berücksichtigt werden?
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A |
Nein. Sie arbeiten bei der Aufbauplanung (CAD) ausschließlich mit Endmaßen. Eine Fräser- Radienkorrektur erfolgt automatisch. Um den Ausschnitt als "Nutzen" zu erstellen, kann die Fräserradienkorrektur über die Software in die andere Richtung gesteuert werden. Auch ein Abschalten ist vorgesehen.
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F |
Ist der Wechsel von Werkzeugpositionen im Magazin kritisch, wenn auch alte Projekte gearbeitet werden sollen?
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A |
Nein, das zu fertigende Projekt ist vollkommen unabhängig von der Werkzeugposition. Ändert man an der Maschine und in der Werkzeugdatenbank die Position eines Werkzeugs, so greifen alle Programme weiterhin korrekt auf das richtige Werkzeug zu. Auf diese Weise können alte Projekte, die auf einer anderen Werkzeugsortierung basierten, problemlos erneut gefertigt werden.
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Können Schränke mehrfeldrig geplant werden (Anreihschränke)?
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A |
Ja - und nicht nur das. Sie können in der CAD Software Schränke beliebig mehrfeldrig planen und gleichzeitig neben der Montageplatte noch sämtliche Gehäuseteile mitplanen. So kann beispielsweise eine Tür direkt neben der entsprechenden Montageplatte konstruiert werden, um z.B. Bedienelemente auf der Türe zu platzieren, die ein fluchtendes Bauteil auf der Montageplatte (z.B. Hauptschalter) bedienen. Beim Export in den Postprozessor werden aus allen Montageplatten und Gehäuseteilen automatisch einzelne Bohrprogramme generiert, die nacheinander oder selektiv abgearbeitet werden können.
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F |
Warum haben Sie keinen eigenen CAD-Kern in ihre Aufbausoftware integriert?
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A |
Aus gutem Grund. Wir nutzen eine vollwertige CAD-Software (AutoSketch) für die Schrankplanung, um nicht in die Notwendigkeit zu geraten komplexeste CAD-Funktionen selbst programmieren zu müssen. Dies kann der CAD-Weltmarktführer Autodesk besser und glaubhafter. Gleichwohl haben wir das Standardprodukt AutoSketch durch zum Standard kompatible Individualprogrammierung für die konkreten Belange des Schaltschrankbaus optimiert. Das Ergebnis arbeitet heute bi-direktional mit dem Postprozessor und verschiedensten Elektroplanungssystemen zusammen. Eine Funktionalität und Integrationstiefe, die kein Marktbegleiter bieten kann.
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Liefern Sie lediglich beispielhafte Bibliotheken?
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A |
Nein, wir liefern Bibliotheken mit mehr als 1500 Symbolen in detailreicher Darstellung. Dies entspricht einigen 10000 realen Bauteilen aus dem Schaltschrankbau, da z.B. in einen Normausbruch 96 x 96 mm verschiedenste Einbauteile passen. Über ein One-to-Many Interface reduziert sich die Datenpflege dafür auf nur ein Symbol.
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F |
Sind die Symbol- und Bauteilbibliotheken erweiterbar?
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A |
Selbstverständlich. Sowohl über AutoSketch direkt als auch über unseren komfortablen Artikel-Generator (im Lieferumfang). Bei der Neuanlage eines Artikels müssen Daten nur an einer Stelle (AutoSketch Symbol oder Artikeldatenbankeintrag) erfasst werden. Der jeweils erforderliche zweite Datensatz wird automatisch erzeugt.
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F |
Welche Datenbanken nutzen Sie für die Bauteilbibliotheken?
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A |
Wir benutzen offene Standards aus der Microsoft Office Produktpalette (hier: MS-Access). Der Anwender hat mittels Office (Excel oder Access) Direktzugriff auf die Bauteil-, Werkzeug- und Geometriebibliotheken. Andere Datenbanken, z.B. SQL-Datenbanken aus PPS-Systemen, sind dafür alternativ nutzbar.
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F |
Sollten fertige Projekte als Bohrprogramm oder als CAD-Datei archiviert werden für zukünftige Nutzung?
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A |
Grundsätzlich ist beides möglich. Bei Archivierung der CAD Datei kann diese jederzeit ergänzt oder verändert werden um so als Basis für eine Variantenfertigung zu dienen. Soll jedoch ein Projekt immer in identischer Form gefertigt werden, so kann auch das fertige Bohrprogramm in der Steuerung abgelegt werden. In beiden Fällen können Sie selbst sprechende Dateinamen vergeben, z.B. die Projekt-, Teile- oder Auftragsnummer.
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F |
Ist die Software an andere E-CAD Systeme anbindbar?
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A |
Selbstverständlich. Unser Postprozessor (die Software, welche die CAD-Daten in Steuerdaten konvertiert) kann mit jedem geeigneten E-CAD Programm zusammenarbeiten. Bei Eignung des Elektro-CAD Programms (z.B. Eplan, eCabinet, ElSchrank, Triathlon, WSCAD u.v.a.m.) kann dadurch auch die Standard Software AutoSketch ersetzt werden. Auch die Kopplung an PPS-Systeme ist möglich und vorgesehen.
Gerne führen wir Ihnen die durchgängige Planung Ihrer Aufträge vor: Unsere Software ermöglicht die Zeichnung der Montageplatten und Türen unter zu Hilfe nahme der Stücklisten aus z.B. Eplan.
Der typische Weg durch die Abteilungen Ihres Hauses wird durch die STEINHAUER Software in idealer Weise abgebildet:
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Der Aufbauplan wird im Konstruktionsbüro nach BMK-Stückliste aus dem (z.B.) Eplan-Programm erstellt.
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Die Werkstatt erhält eine Aufbau-Datei, und ändert den Aufbauplan nach den Erfordernissen der Werkstatt. Hier eine zusätzliche Bohrung, dort ein Sicherungsautomat an eine andere Stelle.
Die Datei wird nahtlos als Programm für das Bearbeitungszentrum verwendet.
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Nach Abschluß der Werkstattarbeiten wird die Aufbau-Datei an die Konstruktion zurück gegeben, und kann in die Unterlagen der Kundschaft eingepflegt werden.
Sie erhalten ein Software-System, das Ihre Aufträge lückenlos, bedienerfreundlich und fehlerfrei begleitet. Das bietet in dieser Form kein Marktbegleiter.
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F |
In welchen Sprachen ist die Steinhauer Software verfügbar?
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A |
Die Steinhauer Software (Postprozessor und Bedienoberfläche) ist derzeit in Deutsch, Englisch, Niederländisch, Französisch und Portugiesisch verfügbar. Weitere Landessprachen können leicht realisiert werden. Die CAD Software AutoSketch ist lieferbar in Deutsch, Englisch und Französisch.
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F |
Ab wann ist eine solche Maschine wirtschaftlich?
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A |
Legt man ein Leasing der Maschine über 54 Monate zu Grunde und geht von durchschnittlichen Selbstkosten für einen qualifizierten Mitarbeiter von € 28,- pro Stunde aus so wird die Maschine wirtschaftlich ab einem Aufkommen von 10 Montageplatten pro Monat. Sehen Sie dazu den Bereich Wirtschaftlichkeit. Die Möglichkeit zur Bearbeitung aller Gehäuseteile (Türen, Seitenteile, Dächer) und Kästen/Klemmkästen läßt die Wirtschaftlichkeit jedoch deutlich früher eintreten.
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F |
Mit welchen Standzeiten und Werkzeugkosten ist bei den Werkzeugen zu rechnen?
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A |
Die Standzeiten der Werkzeuge sind selbstverständlich abhängig von der Art der verarbeiteten Materialien (Stahl, Edelstahl, Kunststoff) und der Materialstärke. Bei normalem Gebrauch in Stahl kann ein Fräser zwischen 65 und 100 m fräsen, ein Bohrer zwischen 5.000 und 6.000 Löcher bohren und ein Gewindeformer faktisch unbegrenzt lange eingesetzt werden. Durch den automatischen Vortrieb und die Werkzeugoptimierung sind die Standzeiten auf jeden Fall größer als bei manuellen Bearbeitungen. Der durchschnittliche Preis für einen Fräser liegt zwischen 10 und 15 Euro, die Bohrer und Gewindeformer kosten, in Abhängigkeit vom Durchmesser, zwischen 3-16 Euro (Bohrer) und 11-25 Euro (Gewindeformer).
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F |
Gibt es Wirtschaftlichkeitsaspekte, die nicht in die direkte Rentabilitätsrechnung einfließen?
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A |
Ja, jede Menge.
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Beginnen wir mit der Tatsache, daß qualifizierte Schaltschrankbauer für das Bohren von Löchern, das Erstellen von Gewinden und gefrästen Ausbrüchen zu teuer sind. Die gesamten Schlosserarbeiten sind mehr als ungeliebt und werden durch die Maschine komplett ersetzt.
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Zusätzlich ist die herkömmliche manuelle Bearbeitung mit Handwerkzeugen extrem laut und somit arbeitsmedizinisch bedenklich, speziell bei Mitarbeitern, die in der Nähe der mechanischen Bearbeitung konzentriert arbeiten müssen.
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Ein weiterer, nicht berücksichtigter Effekt ist die markante Reduzierung von Lager- und Finanzierungskosten für Material, welches später im Schaltschrank verarbeitet werden soll. Bei manueller Planung einer Montageplatte oder eines Gehäuses/Dachs/Seitenwand etc. wird häufig das zu verarbeitende Material auf dem Werkstück angeordnet, um zu sehen, wie es zu montieren ist. Bei der Bearbeitung des Werkstücks mit unserer Software muß in der Regel kein Bauelement physisch vorhanden sein.
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Ein weiterer Vorteil der CAD-gestützten Automatisierung ist die Vermeidung menschlicher Fehler (Meßfehler, Werkzeugfehler, Flüchtigkeitsfehler).
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F |
Wie sind die Wartungsintervalle?
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A |
Die Wartung beschränkt sich auf tägliche Reinigung und zyklisches Abschmieren 4 mal im Jahr. Alle restlichen Komponenten der Maschine sind wartungsfrei.
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F |
Sind Sie Hersteller der Maschine?
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A |
Ja. Die STEINHAUER Elektromaschinen AG ist Entwickler und Hersteller dieser Maschine inklusive der Software. Es existiert keinerlei Abhängigkeit von Zulieferern.
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F |
Wie ist die Abhängigkeit vom Hersteller STEINHAUER AG zu bewerten?
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A |
Natürlich existiert bei jedem Produkt immer eine gewissen Form von Abhängigkeit. Abgesehen vom Maschinengestell (Schweisskonstruktion, kein Verschleiß) existieren jedoch keinerlei reale Abhängigkeiten von der Steinhauer AG. Alle Verfahrwege wurden über Industrie-Standardkomponenten realisiert (Linearführungen und Kugelrollspindeln von Star/Bosch-Rexroth, DIN-genormt), Servoantriebe und Frequenzumrichter von Beckhoff (Second Source: Kolmorgen-Seidel), CNC Steuerungstechnik von Beckhoff (substituierbar durch jede andere moderne 4-Achsen Steuerung mit TwinCAD Interface). Werkzeugaufnahmen, Werkzeugfutter und Spannzangen sind industriezertifizierte Ware nach DIN und über zahllose Quellen verfügbar. Eine so weitreichende Lieferantenunabhängigkeit existiert bei keinem Marktbegleiter.
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F |
Ist Lautstärke nicht ein Problem?
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A |
Nein. Die Reduzierung von Geräuschemissionen war zentraler konstruktiver Schwerpunkt bei der Entwicklung der Maschine. Alle Arbeitsprozesse sind markant leiser als entsprechende Prozesse bei manueller Bearbeitung (Bohrmaschine, Stichsäge etc.) und bei uns bekannten Wettbewerksprodukten. In direkter Nähe der Maschine kann konzentriert und ohne Gehörschutz gearbeitet werden.
(siehe auch Warum ein Pulvermetall-Schaftfräser und kein Hartmetall-Schaftfräser?)
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F |
Wir finden die Maschine zwar sehr gut, sind aber leider kein Serienfertiger.
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A |
Gibt es tatsächlich Serienfertiger im Schaltschrankbau? Klassisch handelt es sich im Schaltschrankbau um eine Unikatfertigung unter Nutzung von Varianten, denn der generelle Aufbau eines Schaltschrankes entspricht immer einer gewissen "Handschrift" mit stets wiederkehrenden Elementen.
Wenn das System nicht bereits bei reiner Einzelstückfertigung nachweisbar rationell wäre hätte die STEINHAUER AG sicherlich nicht eine Maschine verkauft. Durch Einsatz unserer für den Schaltschrankbau optimierten CAD Software reduziert sich die gesamte Bearbeitung auf die CAD-Eingabe und das Fixieren/Abnehmen des Werkstücks. Eine komplexe große Montageplatte (200 Bohrungen/Gewinde) wird so innerhalb von 15-20 Minuten fertiggestellt, zumindest was die Bearbeitung durch den Mitarbeiter am PC-Arbeitsplatz anbetrifft.
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F |
Ist Ihre Maschine auch eine Variante einer Maschine, die zur Bearbeitung anderer Materialien als Metall entwickelt wurde?
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A |
Nein - alle STEINHAUER Bearbeitungszentren wurden für die Metallbearbeitung entwickelt - speziell den Schaltschrankbau. Konstruktive Schwächen hinsichtlich der Bearbeitung von Metallen, wie z.B. offenliegende Zahnstangenantriebe, bestehen somit nicht.
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F |
Welche Abschreibungszeit gilt für eine Maschine wie diese?
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A |
Die Antwort ist abhängig vom Land, in dem Ihr Unternehmen ansässig ist. In Deutschland beträgt die Abschreibungsdauer für CNC-gesteuerte Bearbeitungszentren seit 2001 7 Jahre (84 Monate). Leasingverträge dürfen maximal eine Laufzeit von 90% der Abschreibungsdauer aufweisen - optimal wären somit Laufzeiten von 75 Monaten. Sprechen Sie bitte dennoch auf jeden Fall mit Ihrem Steuerberater.
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